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AG oder Projekt?

Schulzeitungen, die zumeist im Rahmen von schulischen Arbeitsgemeinschaften (AGs) entstehen, scheinen auf den ersten Blick einen großen Vorteil zu besitzen. Als schulische Veranstaltung sind Arbeitsraum und -zeiten festgelegt. Der Lehrer findet sich in der Rolle des „Chefs vom Dienst“, wie der redaktionelle Koordinator in vielen Medien genannt wird, wieder. Die schulischen Strukturen werden gerne auf die Arbeit an der Zeitung übertragen.

Freunde der privaten Schülerzeitungen legen diese Umstände da schon gerne als Nachteile aus. Die Zeiten der AGs sind starr und meist zu kurz. Der Arbeitsraum steht selten nur der Zeitungsgruppe zur Verfügung und wichtige Unterlagen verschwinden schon einmal zwischen den Redaktionssitzungen. Und wie soll kritisch über das Schulleben berichtet werden, wenn der Lehrer ständig die Aufsicht hat? Gerne wird dabei vergessen, dass die Treffen im Jugendzimmer und die Arbeit an Papas schnellem Computer auch nicht immer störungsfrei verlaufen.

Freuen darf sich da vor allem die Redaktion, die von ihrem Schulleiter einen Raum zur freien Nutzung und Zugang zur EDV-Ausstattung der Schule erhalten hat.



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