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Klotzen statt Kleckern

Das Auge des Lesers durchsucht die Seite wie im „magischen Dreick“ beschrieben innerhalb von Sekundenbruchteilen nach interessant wirkenden Inhalten. Findet es diese nicht, signalisiert des dem Hirn, weiterzublättern. Ziel des Layouters ist es daher, die Objekte gut erkennbar anzuordnen.

Eine der wichtigsten Regeln hierfür lässt sich unter dem Begriff „Kotzen statt Kleckern“ zusammenfassen. Zu viele kleine Layout-Elemente verwirren das Auge nur. Werden zahlreiche Sterne, Sonnen, Gesichter oder Pfeile auf einer Seite verteilt, findet das Auge keinen „Startpunkt“ auf der Seite. Es folgt nicht mehr dem „magischen Dreieck“, sondern springt kurz wie wild auf der Seite herum und signalisiert dann „vielleicht ist die nächste Seite ja interessanter“. Ein solches „Kleckern“ von Layoutelementen sollte entsprechend vermieden werden.

Deutliche Leseanreize bieten dagegen große Bilder, schöne Textkästen und großzügig bemessene Überschriften. Diese „Klötze“ auf einer Seite liefern auf den ersten Blick Informationen zum Text. Sie verraten dem Leser schon vor dem Lesen des ersten Wortes, worum es geht. So wird der Leser schnell eingeladen, sich mit dem kompletten Artikel zu beschäftigen.

Merke: Lieber wenige Layoutelemente, dafür aber groß, statt vieler kleiner.



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